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Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

Das BBZ bietet die Qualifizierung zur »Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten« an. In diesem 80-stündigen Lehrgang werden die entsprechenden fachtheoretischen und fachpraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die von den Grundlagen der Elektrotechnik bis hin zu den einschlägigen Bestimmungen reichen.

Die Qualifizierung befähigt die Teilnehmer, die betriebsspezifisch festgelegten Tätigkeiten als Elektrofachkraft weitgehend eigenständig zu verrichten. Damit werden Arbeitsabläufe in den Firmen wesentlich effektiver gestaltet. So können z. B. Wartungsarbeiten, die mit festgelegten, wiederkehrenden Tätigkeiten einer Elektrofachkraft einhergehen, von ein und demselben Mitarbeiter durchgeführt werden. Relevant ist, dass u. a. auch für Firmen des Heizungsbaus.

Die Grundlage der Mitarbeiterqulifizierung ergibt sich durch die Erweiterung der Durchführungs-anweisung zu der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“.

Einen 40-stündigen Refresh-Kurs bieten wir ebenfalls an. In diesem Kurs werden die vorhandenden Kenntnisse und Fertigkeiten aufgefrischt. Besonders auf die aktuellen DIN VDE Vorschriften und Technischen Anschlussbedingungen (TAB) wird eingegangen.

Interessenten an der Schulung zur “Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ sowie des Refresh-Kurses, die auch förderfähig sind, oder auch an anderen Qualifizierungsmaßnahmen können sich an Frau Rehfeldt unter 03877 949-209 wenden. Per Mail ist sie über rehfeldt@bbz-prignitz.de erreichbar.

Lehrgang Elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP)

Jeder Arbeitnehmer, der im Arbeitsalltag elektrische Anlagen und Betriebsmittel errichtet, verändert oder instand hält benötigt mind. einen Lehrgang als Elektrotechnisch unterwiesene Person. Viele Menschen unterschätzen jedoch die Wirkung des elektrischen Stroms.

Das BBZ organisiert daher in regelmäßigen Abständen Lehrgänge, die mit dem Zertifikat als „Elektrotechnisch unterwiesene Person“ enden. Inhalte dieses Lehrgangs sind elektrotechnische Grundlagen, Gefahren des elektrischen Stroms, Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Elektrounfällen, die 5 Sicherheitsregeln, praktische Messübungen und vieles mehr. Die Teilnehmer erwerben die Fachkunde nach BGV A3 und VDE 0105-100.

Durchgeführt wird dieser 8-stündige Tageslehrgang in den Ausbildungskabinetten des BBZ in Wittenberge.

Weitere Infos zu diesem Lehrgang erhalten Unternehmer und Interessierte bei Heidlind Rehfeldt unter 03877 949209 und rehfeldt@bbz-prignitz.desowie bei Ingo Guhl unter 03877 949-502 und guhl@bbz-prignitz.de

Staatlich geprüfter Techniker für Mechatronik - 3 Jahre berufsbegleitend

Die Qualifizierung zum Techniker für Mechatronik wird seit 2005 an der staatlich anerkannten Fachschule für Technik und Wirtschaft der BBZ Prignitz GmbH angeboten.

Der Bildungsgang findet berufsbegleitend freitags und sonnabends in Wittenberge statt, dauert 3 Jahre und startet jeweils zum regulären Schuljahresbeginn im Land Brandenburg.

Aufnahmevoraussetzungen sind die Fachoberschulreife (10. Klasse) und eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung sowie eine entsprechende Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr.

Während dieser dreijährigen Qualifizierung können neben dem Abschluss als staatlich geprüfte/r Techniker/in für Mechatronik noch die Fachhochschulreife und die Ausbildereignung erlangt werden.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Lisa Benske unter 03877 5618-11 oder unter benske@bbz-prignitz.de.

Qualifikation zum Industriemeister Metall- und Elektrotechnik

Fachkräfte sind in Deutschland zunehmend Mangelware. Doch wer sich im Beruf weiterqualifiziert, ist perfekt auf diese Nachfrage vorbereitet. Das BBZ Prignitz mit seinen Standorten in Wittenberge und Stendal bietet deshalb seit vielen Jahren die passende Qualifizierung zum Industriemeister Metall- oder Elektrotechnik an.

Der Industriemeister eignet sich in seiner Ausbildung umfangreiches Wissen in den Bereichen Technik (Betriebstechnik, Fertigungstechnik, Montagetechnik), Organisation (Rechnungswesen, Planung, Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz) und Personal (Personalführung, Personalentwicklung) an. Die Qualifizierung in der BBZ Prignitz gliedert sich in die Prüfungsteile fachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen und handlungsspezifische Qualifikationen.

Während in der ersten Stufe (400 Stunden) branchenübergreifende Inhalte vermittelt werden, geht es im zweiten Teil (700 Stunden) um branchenspezifische Kenntnisse. Abgeschlossen wird der Industriemeister dann mit Teil 3 - der Ausbildereignung (90 Stunden) nach AEVO.

Nähere Informationen erhalten Sie unter 03931 410141 oder per Mail unter kurzhals@bbz-prignitz.de. Anmeldungen werden hier ebenfalls entgegengenommen.

Schulungen für Betriebsräte

Arbeitnehmervertretungen haben Rechte und Pflichten, aber auch vielfältige Aufgaben. Damit richtig umzugehen, muss erlernt werden. Das verantwortungsvolle Amt des Betriebsrates ist eine Herausforderung - ständig kommen neue Aufgaben auf die Betriebsräte zu. Auf diese Aufgaben müssen die Betriebsräte gut vorbereitet sein, um die Belegschaft richtig vertreten zu können. Die Bildungsstätte ALTMARK des BBZ Prignitz in Stendal möchte auch Betriebsräte von klein- und mittelständischen Unternehmen in der Ausübung ihres verantwortungsvollen Amtes beraten und unterstützen. In den angebotenen Seminaren und Beratungen stehen die Interessen der Arbeitnehmer und ihrer Vertretungen im Mittelpunkt. In Intensiv-Seminaren erhalten alle einen Überblick über die Aufgaben, mit denen die Arbeitnehmervertreter konfrontiert werden können.

Des Weiteren bieten wir eine Fülle weiterer Informationen, Gesetzestexte, Muster-Betriebsvereinbarungen, Tipps und Hinweise an.

Ansprechpartner für alle Fragen rund um die angebotenen Seminare ist Frau Gudrun Kurzhals. Zu erreichen ist Sie unter 03931 410-141 oder kurzhals@bbz-prignitz.de.

    Aufgaben und Arbeitsweise eines Betriebsrates
(Modul A)

    Termin: auf Anfrage
    Ort: auf Anfrage

    Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten
(Modul B)

    Termin: auf Anfrage
    Ort: auf Anfrage

    Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten
(Modul C)

    Termin: auf Anfrage
    Ort: auf Anfrage

    Niederschriften und Schriftverkehr – der Schriftführer
(Modul D)

    Termin: auf Anfrage
    Ort: auf Anfrage

    Mitbestimmung beim Arbeits-,
    Gesundheits- und Umweltschutz(Modul E)

    Termin: auf Anfrage
    Ort: auf Anfrage

    Tagesschulung: Haftung im Arbeitsrecht –
    Schutzmöglichkeiten bei Verstößen,

    Verschulden von Schäden, Unfällen, Sanktionen.
    Termin:     auf Anfrage
    Ort: Stendal

Mitbestimmung beim Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz(Modul E)


Termin: 12.09.2016 bis 16.09.2016
Ort: Bildungsstätte ALTMARK in Stendal

ARBEITSSCHUTZ umfasst alle rechtlichen, organisatorischen, technischen und medizinischen Maßnahmen zur Sicherung der körperlichen und psychischen Unversehrtheit der Arbeitnehmer im Arbeitsprozess. Arbeitsschutz hat einerseits eine gestaltende Funktion (Einrichtung menschengerechter Arbeitsplätze, -abläufe und -umgebungen) sowie eine gefahrenabwehrende Funktion (Gefahrenermittlung, -beurteilung und -beseitigung; gegen Belastungen, Schäden und Belästigungen).

Der GESUNDHEITSSCHUTZ (körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden) ist deshalb vom modernen Arbeitsschutz nicht mehr zu trennen.

Der ARBEITGEBER trägt die volle Verantwortung für die Umsetzung hinsichtlich der gesetzlichen Bestimmungen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften. Das Arbeitssicherheitsgesetz verpflichtet den Arbeitgeber zur Bestellung von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit unter Mitbestimmung des BETRIEBSRATES (§ 99 BetrVG).

Die Aufgaben der betrieblichen Partner zur Erreichung der Arbeitssicherheit sind im § 11 Arbeitssicherheitsgesetz festgeschrieben:

Soweit in einer sonstigen Rechtsvorschrift nichts anderes bestimmt ist, hat der Arbeitgeber in Betrieben mit mehr als zwanzig Beschäftigten einen Arbeitsschutzausschuss zu bilden; bei der Feststellung der Zahl der Beschäftigen sind Teilzeitbeschäftigte mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden mit 0,5 und nicht mehr als 30 Stunden mit 0,75 zu berücksichtigen.

Dieser Ausschuss setzt sich zusammen aus:
  • dem Arbeitgeber oder einem von ihm Beauftragten,
  • zwei vom Betriebsrat bestimmten Betriebsratsmitgliedern,
  • Betriebsärzten,
  • Fachkräften für Arbeitssicherheit und
  • Sicherheitsbeauftragten nach § 22 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch.


  • Der Arbeitsschutzausschuss hat die Aufgabe, Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beraten. Der Arbeitsschutzausschuss tritt mindestens einmal vierteljährlich zusammen
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    Modellprojekte
    WEGE in Arbeit - WEGE in Beschäftigung

    Die beiden Inklusions-/Integrationsprojekte, die den Mitarbeitern der Lebenshilfe Werkstätten Wittenberge und Pritzwalk Übergänge in den allgemeinen Arbeitsmarkt in verschiedensten Formen ermöglichen. Die BBZ Prignitz GmbH ist Träger dieser Projekte. Gefördert und inhaltlich begleitet werden die Projekte vom Integrationsamt des Landes Brandenburg, dem Landkreis Prignitz, dem MASF des Landes Brandenburg, der Bundesagentur für Arbeit und den Lebenshilfe Werkstätten Prignitz.

    Zahlreiche Prignitzer Unternehmen konnten bereits für die Projekte gewonnen werden. Sie öffnen Ihre Firmen für behinderte Menschen und bieten Ihnen Arbeitsmöglichkeiten, die für beide Partner einen echten Zugewinn darstellen.

    Es konnten bislang einige Erfolgsgeschichten geschrieben werden. So sind einige Mitarbeiter inzwischen bereits ein Jahr und länger in ihren Betrieben fest integriert, geschätzt und anerkannt und die Firmenteams können sich ein Arbeiten ohne ihren Mitarbeiter gar nicht mehr vorstellen. Persönlichkeiten haben sich entwickelt und gestärkt. Dies ist ohne den Power - Einsatz der Jobcoaches Fr. Osterwald, Fr. Goldenbaum und Fr. Schlaf jedoch kaum möglich. Sie halten die Fäden in den Händen - verknüpfen, entknäulen, binden wieder neu - halten das Geflecht zusammen, um die Eingliederung für alle Beteiligten gelingen zu lassen. Jeder Mensch ist Einzigartig in seinem Sein und besonders Menschen mit Beeinträchtigungen benötigen entsprechend Zuwendung, Motivation, Begleitung und Unterstützung. Aber auch die Mitarbeiter der Betriebe benötigen Unterstützung bei der Arbeit mit beeinträchtigten Menschen. Unwissenheit, Vorurteile und Ängste können so minimiert werden.

    Und wie läuft alles ab? Stellenangebote verschiedener Betriebe werden in den Werkstätten den Mitarbeitern unterbreitet. Dann kann das Interesse für eine ausgeschriebene Stelle bekundet werden. Nun beginnt das Zusammenfügen von Mitarbeiter und Betrieb. Persönliche Eignung, Vorstellung im Betrieb - Kennenlernen des Jobcoaches, Klärung von Formalitäten, Probetag. Wenn die Chemie stimmt, dann schließt sich in verschiedenen Modulen die Eingliederung an. Ziel ist es, dass die Mitarbeiter dauerhaft integriert werden. Während des Projektzeitraumes von 2 Jahren wird umgesetzt, dass die Mitarbeiter für ihre Arbeitsleistung auch einen finanziellen Anreiz / Entlohnung erhalten.

    Wenn auch Sie Ihre Firmentüren für beeinträchtigte Menschen öffnen wollen, um gemeinsam Erfolgsgeschichte zu schreiben, dann melden Sie sich beim Team der Modellprojekte unter der Tel. Nr. 03877 949-401 / Projektleiterin Steffi Brauer oder unter
    steffi.brauer@bbz-prignitz.de